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Oksana Gansera-Pazych malt die Vielfalt
Senftenberg. Die Künstlergemeinschaft
„Kreis07“ hat viele interessante Facetten in ihrer künstlerischen
Arbeit zu bieten. Eine Gemeinsamkeit aber eint die Künstler: Sie sind
alle im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ansässig oder tätig. Gleiches
gilt für die junge Malerin Oksana Gansera-Pazych. Die aus der Ukraine,
genauer gesagt aus Kiew, stammende Künstlerin hat von 1991 bis 1997 an
der Kunstakademie der Ukraine in Kiew studiert. In dieser Zeit
beteiligte sich Oksana Gansera-Pazych an den verschiedensten
Vernissagen in Kiew. Neben der Malerei arbeitete die junge Kiewerin als
Restaurateurin und Grafikdesignerin.
Der
Umzug von Kiew in den nicht minder großen Ort Hörlitz wurde, wie kann
es anders sein, der Liebe wegen vollzogen. Oksana Gansera-Pazych ist
seit November 2006 in Deutschland verheiratet und das nun mal in
Hörlitz. Die junge Künstlerin malt bevorzugt mit Öl-, Pastell- oder
Acrylfarben. Ihre Motive reichen von Personen- und Tierporträts über
Landschaftsbilder bis hin zu abstrakten Bildern. Ausdrucksstarke,
phantastische Bilder zeigen sich dem Betrachter.
Ihrem
Stil ist sie auch trotz Umsiedlung nach Deutschland treu geblieben:
„Meine Kunst ist wie meine Unterschrift, sie ändert sich im Leben nie“,
gibt überzeugt die junge Malerin zu verstehen. Auch ihre Energie
scheint unbegrenzt. So hat die aus Kiew stammende Malerin in der Zeit,
in der sie in Deutschland lebt, zirka 50 Bilder in einer
atemberaubenden Vielfalt geschaffen. Bekannt mit der
Künstlergemeinschaft „Kreis07“ wurde Oksana Gansera-Pazych über den
guten Freund der Familie, Roland Fleischer, der wiederum Gerhart Lampa
kannte und ihm einfach die Werke der Kiewer Künstlerin zeigte. Und so
dauerte es nur kurze Zeit, bis Oksana Gansera- Pazyc im alten Gasthof
in Laasow bei der Sellmerschen Kunstrunde saß. Aktuell kann man ihre
Werke an zwei Orten sehen. Einmal im IKMZ der BTU Cottbus, dort stellt
die Malerin gemeinsam mit dem „Kreis07“ aus. Die Mehrzahl ihrer Werke
kann man aber noch bis zum 18. Juli im Technologiepark Lauta bewundern.
Unter dem Motto „Junimond“ stellt die ambitionierte Künstlerin fast ihr
ganzes in Deutschland geschaffenes Werk vor. Ein Besuch lohnt sich für
jeden Kunstinteressierten, denn die Vielfalt der Werke beeindruckt.
Text: aswendt







