Heim Für Lok
Spreewaldguste bekommt Halle am Lübbenauer Spreewaldmuseum
Lübbenau/Spreewald. Das Spreewaldmuseum am Topfmarkt in Lübbenau bekommt einen Anbau, der voraussichtlich ab November die „Spreewaldguste“ sowie einen Waggon aufnehmen wird. OSL-Landrat Siegurd Heinze, Katrin Seitz vom Bildungsministerium, Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel und Architekt Peter Berger versenkten am 10. August die obligatorische Schatulle mit Bauplänen, einer aktuellen Tageszeitung, dem Amtsblatt, Beschlüssen und Euromünzen im Grundstein. am Topfmarkt der Spreewaldstadt.
Das neue Heim für die „Spreewaldguste“, wie sie liebevoll im Volksmund genannt wird, ist ein wichtiges Bauvorhaben der Museen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und der Stadt Lübbenau. Dabei geht zum Einen darum, die innerstädtische und touristische Entwicklung der Stadt Lübbenau zu fördern und zum Anderen darum, das Angebot des Spreewald-Museums noch attraktiver zu machen. Kosten Soll der Anbau 870 000 Euro, die Land, Kreis und Stadt gemeinsam tragen. „Die Finanzierung war angesichts der Haushaltslage nicht einfach, das Konzept hat aber im Kreistag dankenswerterweise eine Mehrheit gefunden. Und somit bekommt die Lok nun einen würdigen Heimatbahnhof und muss nicht verschrottet werden“, erklärte Landrat Heinze.
Katrin Seitz sagte: „Dieser Museumsanbau sei ein selten gewordener Anlass und das Land Brandenburg gehe davon aus, dass mit der Lok die Ausstrahlung des Museums in die Spreewaldregion und über die Saison hinaus gestärkt werde“. Bürgermeister Helmut Wenzel lobte „ein gutes gemeinsames Werk“ sowohl der Behörden als auch der Bauleute und Baustellennachbarn.
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