(LausitzECHO, Der Urlauber, BauKompass, SpreewaldECHO)
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Johanniter warnen: Bei Hitze Gefahr durch Flüssigkeitsmangel
Sommer, Sonne, Sonnenschein - darauf haben wir wie jedes Jahr alle gewartet. Dann macht auch das Public Viewing zur WM gleich doppelt so viel Spaß. Doch gerade auf Großveranstaltungen im Freien ist es bei Hitze wichtig, viel Alkoholfreies zu trinken. Die Johanniter geben Tipps für ausreichende Flüssigkeitsaufnahme im Sommer.
Cottbus/Südbrandenburg. Trotz Hitze mit Temperaturen bis 37 Grad trinken viele Menschen zu wenig und sind sich möglicher gesundheitlicher Folgen oft nicht ausreichend bewusst. Bei Open-Air-Veranstaltungen wie z.B. dem Public Viewing zur WM oder auch Schützenfestumzügen sind die Besucher stundenlang meist zusammengedrängt in der prallen Sonne. Nicht selten erleiden hier Zuschauer einen Kreislaufzusammenbruch, weil sie durch mangelndes Trinken völlig dehydriert sind. Dies kann zu einer Hitzeerschöpfung (Dehydration) führen. Symptome für den Flüssigkeitsmangel können Schwächegefühl, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und ein starkes Durstgefühl sein. Auffällig sind die zunächst feuchte, gerötete, später blasse und kaltschweißige Haut sowie die herabgesetzte Hautspannung.
Dipl.-Gesundheitslehrer Kersten Enke, Leiter der Johanniter-Akademie in Hannover, empfiehlt daher, besonders bei den aktuellen Temperaturen, viel zu trinken - und zwar Nicht-Alkoholisches! Mineralhaltige Getränke wie Leitungs- und Mineralwasser, Säfte, Früchte- und Kräutertees beugen Flüssigkeitsmangel vor. Wichtig gegen die Sonne sind eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und guter Sonnenschutz für die Haut. Denn durch einen längeren Aufenthalt in der Sonne drohen auch Sonnenstich und Sonnenbrand.
Sollte es in Folge der Hitze zu einem Notfall kommen, ist schnelles und kompetentes Handeln gefragt. Zunächst muss die betroffene Person in den Schatten und je nach Zustand in die entsprechende Lage gebracht werden. Ansprechbare Personen sollten mit leicht erhöhtem Oberkörper in eine Ruheposition gebracht, der Kopf kann mit kalten, feuchten Tüchern gekühlt werden. Bewusstlose Personen mit normaler Atmung werden in die stabile Seitenlage gelegt. Sind keine Rettungskräfte in der Nähe, auf jeden Fall sofort den Notruf 112 tätigen und bis zum Eintreffen der Retter Kreislauf und Atmung kontrollieren. Erste-Hilfe-Tipps im Internet unter www.neue-erste-hilfe.de.
Berger-Winkler







