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HSV 1919 - 1. FFC Fortuna Dresden Rähnitz 3:3

Bildstrecke (4 Fotos); bitte Foto anklicken. Fotos: W. Müller

Zum ersten Härtetest auf die neue Saison empfing der HSV 1919 auf dem Scholzplatz den Regionalligisten Fortuna Dresden Rähnitz. Dieser, mit einer Vielzahl Neuzugängen angereist, sucht in den ersten 30 Minuten seine Ordnung. Die Gastgeberinnen hingegen fanden schnell und gut ins Spiel. Mit einer schnellen Kombination aus der eigenen Defensive über 3 Stationen landete der Ball bei Jennifer Jürß, welche das 1:0 (11.) für 1919 erzielte. Und als Gaby Grubert wenig später bei einer Abwehrschnitzer der Gäste am schnellsten reagierte stand es plötzlich sogar 2:0 (20.). Der HSV legte nun eine kollegiale Schlafeinlage im gesamten Defensivverhalten ein und im Gegenzug verkürzte Linda Ottlinger auf 2:1 (22.).

Im zweiten Drittel (Spielzeit 3x30min) standen die Lausitzerinnen wieder sicherer in der Defensive und ließen kaum Torszenen der Gäste zu. Die einzige nennenswerte Szene in diesem Durchgang war ein berechtigter Elfmeter (wobei die gefoulte Spielerinnen mit ihrem übertrieben Schrei die gesamt Altstadt aus dem Mittagschlaf riss, danach darüber selbst lachen musste und beschwerdefrei weiterlief), welchen Juliane Jonas sicher zum 2:2 (44.) Ausgleich verwandelte. Die Hoyerswerdaerinnen schafften es jetzt nicht ihre wenigen Konter sauber zu Ende zu spielen, um wieder in Führung zu gehen.

Im letzten Dritten zeigten sich dann, dass der HSV die besseren Kraftreserven hatte und die Vorbereitung erste Früchte trägt. Um so bitterer war die klare Fehleinschätzung des Schiris, welche er Fairerweise nach Spielschluss zugab, als er erneut auf Strafstoß entschied, nachdem wieder die selbe Spielerinnen, diesmal jedoch ohne gegnerische Einwirkung, zu fall kam. Die Serientorschützenkönigin der Landesliga und nun Neudresdnerin Linda Ackermann vollstreckte gewohnt sicher zum 2:3 (66.). Doch 1919 ließ sich davon nicht unterkriegen und drückte auf den Ausgleich. Pünktlich mit dem Abpfiff sollte dieser dann auch gelingen. Mit einem platzierten Schuss aus 20m ins obere rechte Eck gelang Katharina Zippack das 3:3 (90.). Damit belohnte sich die gesamte Mannschaft für die tolle Leistung an diesem Tag und alle Spielerinnen haben gezeigt das sie mit dem Topteam der Region mithalten können. Darauf gilt es sich jetzt aber nicht auszuruhen, sondern weiter hart zu arbeiten. Denn so schön und gut der Erfolg auch war, dafür gab es leider keine Punkte...

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