Interview mit Tony Jantschke
Hoyerswerda. Am Sonntagnachmittag nutzte der HSV 1919 die Gelegenheit, um sich bei Tony Jantschke noch einmal offiziell für seinen Einsatz beim Tony-Jantschke-Trainingslager in Deutschlbaselitz zu bedanken. Dabei waren nicht nur der Vorstand des HSV 1919, sondern auch die erfolgreichen F-Junioren, die am Vormittag Vizekreismeister in Bautzen wurden, sowie die Männer der 1. Mannschaft des HSV 1919. Wir hatten Gelegenheit, mit dem Spieler von Borussia Mönchengladbach ein Interview zu führen.
Herr Jantschke, Sie hatten Urlaub vom 2.06.2011-22.06.2011. Was haben Sie in Ihren Urlaub gemacht?
Erst einmal war ganz wichtig für mic,h einmal richtig zu entspannen und abzuschalten nach dem anstrengenden Abstiegskampf am Ende der turbulenten Saison.
Was war Ihnen im Urlaub besonders wichtig?
Ganz wichtig war für mich, die Familie wieder einmal zu sehen, mit der Familie gemeinsame Zeit zu genießen. Aber auch Zeit zu haben für Freunde aus der Schulzeit, aus dem Sport. Einfach mit Freunden zusammen zu sein, die man länger nicht gesehen hat, aber schon von Kindheit an kennt. Freunde, mit denen man die gesamte Kindheit in Hoyerswerda hautnah erlebt hat.
Welche Beziehungen haben Sie zu Hoyerswerda?
Ich lebe jetzt seit 6 Jahren nicht mehr unmittelbar in Hoyerswerda. Aber Hoyerswerda ist und bleibt meine Heimat, der ich mich in besonderer Weise verbunden fühle. Für mich ist ganz klar, egal wo mich die Fußballwelt einmal hinziehen wird, ich werde immer mit Hoyerswerda verbunden sein. Hoyerswerda war der Mittelpunkt meines Lebens in der Kindheit. Ich werde immer in Hoyerswerda meinen Urlaub verbringen, da ich mich mit den Menschen in Hoyerswerda verbunden fühle. Meine Familie lebt hier, auch Opa und Oma, kurz gesagt Hoyerswerda ist und bleibt einfach meine Heimat.
Was wünschen Sie sich für die weitere Entwicklung des Fußball und Fußballnachwuchs in der Region rund um Hoyerswerda?
Ich kenne die Strukturen zu wenig, um klare Aussagen zu treffen. Aber ich bin der Meinung, in Hoyerswerda muss es einen großen Verein geben, der sich die Entwicklung des Fußball auf seine Fahnen schreibt, um Fußball in Hoyerswerda für Hoyerswerda zu machen in allen Altersklassen. Denn mit der Bündelung der Kräfte kann in allen Bereichen, ob bei den Kindern, in der Jugend oder Männerbereich, Großes erreicht werden. In der Bündelung der Kräfte sehe ich eine große Chance für die Entwicklung des Fußball in Hoyerswerda. Im Moment ist HSV 1919 die Nr. 1 in der Stadt. Der FC Lausitz geht bergab. Es gilt, alle Kräfte zu vereinen, um stark zu sein. Denn nur gemeinsam kann man stark werden. Auf alle Fälle gratuliere ich dem SV Zeißig zum Meisterschaftssieg und Aufstieg in die neue Kreisoberliga.
Jetzt ist Ihr Urlaub bald zu Ende. Gleich nach dem Urlaub geht es in die Vorbereitung der neuen Saison 2011/2012. Wie bereisten Sie sich persönlich vor?
Wir haben ein ganz klares Trainingsprogramm. Hierbei muss jeder für sich entscheiden, was für seinen Körper das Beste ist. Ich werde wie in den Vorjahren im Sommer intensiv an der Vorbereitung arbeiten, das ist für mich das Beste und hat bisher auch ganz gut geklappt in den Vorjahren. Zum Vorbereitungsprogramm gehört joggen und auch Krafttraining im Fitnessstudium.
Werden Sie in der neuen Saison neben Ihrem Stammplatz bei Mönchengladbach auch weiterhin in der U21-Auswahl sein?
Die Spielernummer 24 als Defensivspieler werde ich in dieser Saison auf jeden Fall beim SV Mönchengladbach behalten. Aber Stammplatz hin und her, da muss man vorsichtig sein. Denn Stammplatz ist kein Ruhekissen. Wichtig ist wie jedes Jahr von Neuem zu beweisen, dsas man fit ist. Das heißt für mich jede Vorbereitung, jedes Training intensiv zu nutzen. Genau so will ich es auch jetzt wieder halten. Ich stelle mich ganz einfach den gestellten Aufgaben und Erwartungen. Das ist mir bis jetzt immer ganz gut gelungen. Ganz wichtig ist es den erreichten Stand zu behaupten, zu beweisen und schon in der Vorbereitung 100% zu geben um den Stammplatz in der Mannschaft zu festigen. Neben der Mannschaft in Mönchengladbach spiele ich auch noch in der U21-Auswahl.
Was ist Ihre persönliche Zielstellung in der kommenden Saison mit der Mannschaft, mit dem Verein?
Ja wir haben eine schwierige Saison hinter uns, hatten es nicht leicht. Wir wären ja fast abgestiegen, haben es aber zum Glück dann doch noch geschafft, drin zu bleiben in der 1. Bundesliga. Ich denke vordergründig wird es sein, dass alle in der Mannschaft, im Verein um einen gesicherten Mittelfeldplatz als große Zielstellung der neuen Saison kämpfen. Auf keinen Fall wollen wir wieder so eine schlimm Zitterpartie wie in der vergangenen Saison erleben, denn das zehrt an den Nerven und kostet viel zusätzliche Kraft. In der U21 haben wir die Qualifikation vor uns müssen wir uns weiter qualifizieren für die deutsche U21-Nationalauswahl. Da gibt es keinen 2. oder 3. Platz, sondern wir wollen ganz klar Erster werden.
Letzte Frage: Hat Tony Jantschke auch private Wünsche und Ziele?
Ich bin eigentlich relativ glücklich. Mein Wunsch ist immer, dass meine Familie gesund bleibt, das ist das Wichtigste. Im Fußball, im Beruf, mit meiner Leidenschaft will ich eine ordentliche schöne Saison spielen wie vor zwei Jahren, das wäre mein persönlicher Wunsch als großes Ziel.
Kommentarebeta
Mehr aus Fußball
- HSV-1919-Damen im spanischen Flair
- Fußballprofi Jantschke auf Heimaturlaub in Hoyerswerda
- DJK Blau-Weiß Wittichenau - LSV Bergen 1990 0:1 (0:0)
- Hoyerswerdaer SV 1919 - FSV Oderwitz 02 1:0 (1:0)
- FV Ottendorf-Okrilla 05 - LSV Neustadt/Spree 1:1 (1:0)
- Drei erkämpfte Punkte in Rammenau
- DJK Blau-Weiß Wittichenau II - FSV Lauta 0:5 (0:2)
- SV Zeissig - TSV 1920 Pulsnitz
- Frauen spielen um Einzug in den DFB-Pokal
- Trikotübergabe bei den D-Junioren des Senftenberger FC




Aktuell:









Diese Seite in Favoriten speichern oder weiterempfehlen: