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SC Hoyerswerda I - Radebeuler HV

Dienstag, 31.01.2012
 (W. Müller)
W. Müller

Hoyerswerda. Mit dem Radebeuler HV kam der aktuell Sechst platzierte in die Jahnhalle. Als Aufsteiger sicher im Mittelfeld agierend, haben sie schon so manche Mannschaften zum Stolpern gebracht. Und im Hinspiel, ohne Haftmittel, taten sich die Handballfrauen vom SC schwerer als gewollt. Nun im Rückspiel sollte es von Anbeginn eine sichere Partie werden. Das erste Tor im Spiel gelang den Gästen, dann rollte der SC Express los und sieben Treffer in Folge durch sechs verschiedene Spielerinnen waren die Folge. Da stand es schnell 7:1 und die erste Vorentscheidung im Spiel war gefallen. Zu groß der Unterschied. Schöne Aktionen zum Tor gelangen und in der Deckung gab man sich keine Blöße.

Michi Rau im Tor war sehr aufmerksam, so dass bis zum 12:4 fast alles glückte. Dann schlich sich so ein bisschen der Schlendrian ins Hoyerswerdaer Spiel und so hatten plötzlich die Gäste gute Aktionen, die sie mit Toren belohnten. Bis auf 13:9 kämpften sie sich heran, ehe Elisa Paulick von der Rückraummitte das 15. Tor erzielte. Die Aufbaureihe sonst ein Luxus im SC Spiel, war arg dezimiert. Denn Lotte Bormann fehlte krankheitsbedingt, Mandy Sowa saß zwar auf der Auswechselbank, hatte aber am Vorabend noch Fieber, so dass auch ihr Einsatz nicht in Frage kam und Kati Dreihardt quälte sich mit einem Magen-Darm Infekt herum. So blieben noch ganze drei gesunde Aufbauspieler übrig, die ihre Sache in den ersten 20 Minuten so richtig gut machten. Und nachdem Elisa Paulick das 14. Tor erzielen konnte legten Nina Dybowski und Kati Dreihardt, die die letzten zwei Minuten vor der Pause ins Spiel kam, noch zwei Tore obendrauf, so dass es zur Pause sicher 16:10 stand.

 (W. Müller) (W. Müller) (W. Müller)

Nach dem Wechsel plätscherte das Spiel so ein bisschen vor sich hin. Hoyerswerda blieb dominant, machte nicht mehr wie nötig und die Gäste zu eingeschränkt in ihren Mitteln. Nach 40 Minuten zogen die SC Frauen das Tempo noch einmal an und zogen vom 20:17 auf 27:18 davon. Nun war der Widerstand endgültig gebrochen. Und als es Zehn Tore Unterschied waren wurde die Mannschaft noch einmal so richtig durchgemischt. Erstmals kam dabei Luise Schimank, noch ein weiteres Talent aus der B-Jugend, bei den „Großen“ zum Einsatz. Sie konnte sich noch nicht in die Torschützenliste eintragen, aber erste Ansätze waren zu erkennen.

Annegret Lugenheim war es vergönnt das 31. Tor zu erzielen, was auch der letzte Treffer in diesem Spiel bedeutete. Mit einem 31:24 besiegten die Hoyerswerdaer Handballdamen ihre Gäste aus Radebeul. Ein überlegener Sieg ohne Spannung, zu deutlich der Unterschied der beiden Mannschaften.
Nun haben die Frauen kommende Woche spielfrei, ehe es am 12.2.zum ersten Endspiel um die Meisterschaft nach Radeberg geht, um dort auf die zuletzt stark aufspielenden Reservisten der Rödertalbienen zu treffen. Und mit Platz 2 sind sie der unmittelbare Verfolger der Zusefrauen.

Ein heimlicher Wunsch der SC Frauen wäre, wenn viele Fans den Weg in die Bierstadt fänden, um dort die Hoyerswerdaerinnen anzufeuern und zum Sieg zu peitschen.

SC spielte mit: M. Rau, M. Krausch – Tor, V. Apitz 3 Tore, L. Schimank, E. Paulick 3, A. Lugenheim 1, M. Sowa n.e., K. Dreihardt 4, J. Bloch 3, M. Jokusch 2, L. Rosemann 9/1, N. Dybowski 6/1, N. Sowa

W. Müller

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