LausitzEcho Logo

Regionenwetter

Senftenberg, Brandenburg:

Meistens bewölkt Aktuell:
Meistens bewölkt
Temperatur: 8° C
Luftfeuchtigkeit: 66 %
Wind: O mit 10 km/h

Lübbenau, Brandenburg:

Klar Aktuell:
Klar
Temperatur: 9° C
Luftfeuchtigkeit: 50 %
Wind: SO mit 14 km/h

Weißwasser, Saxony:

Klar Aktuell:
Klar
Temperatur: 9° C
Luftfeuchtigkeit: 50 %
Wind: SO mit 14 km/h

Uebigau-Wahrenbrück, Brandenburg:

Klar Aktuell:
Klar
Temperatur: 9° C
Luftfeuchtigkeit: 50 %
Wind: SO mit 14 km/h

- ANZEIGE -

„Wir sind stolz darauf, was wir erreicht haben“

Mittwoch, 25.01.2012
 (Red.)
Red.

10 Jahre Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH

Am 1. Januar 2002 nahm die Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO) ihre Tätigkeit mit dem Ziel auf, das Tourismus- und Wirtschaftsmarketing in eine Hand zu geben. Damit wurden durch die Landkreise der sächsischen Lausitz die Voraussetzungen für ein ganzheitliches und branchenübergreifendes Regionalmarketing geschaffen. Fast von Beginn an, September 2002, lenkt Prof. Dr. Holm Große (45) die Geschicke der MGO.

Der Spezialist für Umwelt- und Regionalmanagement hat von Anfang seiner Tätigkeit an über Kreis- und Wirtschaftsgrenzen hinaus geschaut: „Wir vermarkten die Region aus einer Hand und mit einem wieder erkennbarem Gesicht, nämlich der Marke OBERLAUSITZ, die sowohl für die Ferien- und Wirtschafts-, als auch für die Kulturregion Oberlausitz steht“, so der Geschäftsführer der 1997 an der Technischen Universität Ostrava promovierte. Heute beteiligen sich mehr als 600 Partner aus Wirtschaft, Tourismus und Kultur aktiv an den Netzwerken unter Führung der MGO. Eigentlich lehnt es Prof. Große strikt ab, die Wirtschaft und den Tourismus zu trennen. Mit Recht: denn Tourismus, so Große, ist ja auch nur Wirtschaft. Ein Vergleich mit einem traditionell starken Wirtschaftszweig der Oberlausitz sei doch gestattet, um den enormen Zuwachs im Tourismus zu verdeutlichen.

Der Maschinenbau, mit über 13.000 Beschäftigten die Nummer 1, muss sich aber einem hartnäckigen Verfolger, dem Tourismus erwehren, der für rund 11.500 Menschen direkt oder indirekt die Erwerbsgrundlage bildet. „Durch am Markt orientiertes, wirtschaftliches Agieren können wir heute jeden durch die kommunalen Gesellschafter eingezahlte Euro verdreifachen“, stellt Prof. Holm Große klar, „und die Wirtschaft fühlt sich mitgenommen“, fügt der ebenfalls als Honorarprofessor an der Staatlichen Studienakademie Sachsen tätige Geschäftsführer hinzu. Beispiele für das erfolgreiche Agieren der MGO sind eine Vielzahl von Aktivitäten und Marken.

So wurden im Jahr 2002 die Lausitzer Fischwochen etabliert, 2003 gab es den 1. Trinationalen Innovationspreis in Zittau und den ersten Auftritt auf der Hannover-Messe. Viele Aktivitäten wurden 2005 gestemmt, so organisierte die MGO den ersten Gemeinschaftsstand der „Oberlausitzer Kunststofftechnik“ auf der Fachmesse FAKUMA in Friedrichshafen und brachte gemeinsam mit den brandenburgischen Partnern im Radwandern und der Industriekultur erste gemeinsame Lausitzer Tourismusprodukte auf den Weg. 2006 bekam die MGO den Sonderpreis für „Oberlausitz per Bus“ im Wettbewerb „Roter Bus“ (RDA-Workshop) und richtete die 1. Oberlausitz-Börse für Reiseveranstalter aus. Auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin 2009 wurde das Oberlausitzer Genussfestival als Landessieger Sachsen mit dem Preis „Leuchtturm der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet.

Im letzten Jahr konnte man unter anderem die 10. Lausitzer Fischwochen feiern. Das sind natürlich nur Auszüge aus der MGO-Erfolgsgeschichte, die sich aber auch in einer beeindruckenden Zahl äußert: in Deutschland ist inzwischen die Oberlausitz als Reiseregion bei 65 Prozent der Bevölkerung bekannt – doppelt so viel wie 2002. Bekanntheit will natürlich gepflegt sein und so absolviert Prof. Große mit seiner MGO zirka 80 Marktauftritte pro Jahr, national und international. Natürlich stehen hinter einem erfolgreichen Unternehmen auch erfolgreiche Mitarbeiter. Je nach Projekt sind bis zu 13 Mitarbeiter in der MGO tätig, dabei werden aktuell 1,2 Millionen Euro im Jahr bewegt. Der bisherige Erfolg lässt aber Prof. Dr. Holm Große mit seiner Mannschaft nicht in Zufriedenheit verfallen: „Für die Zukunft gilt es nicht nachzulassen, denn Standort- und Imagemarketing sind kein Kurzstrecken sondern ein ‚Marathonlauf’“, gibt Große die Devise für die nächsten zehn Jahre der MGO aus.

P. Aswendt

fb-comment Kommentarebeta

Diese Seite in Favoriten speichern oder weiterempfehlen: