GWG rüstet sich für die Zukunft
Frisches Design für die nächsten Jahre
Lübbenau. Die Demographie macht es Wohnungssuchenden leicht, den Wohnungswirtschaftlern hingegen weniger. Wer auf dem Markt bestehen will, muss sich etwas einfallen lassen und manchmal auch neue Wege gehen. Das hat sich auch die Wohnungsbaugenossenschaft in Lübbenau e.G. seit einigen Jahren erfolgreich auf die Betriebsfahne geschrieben. Neben den gezielten Angeboten im klassischen Bereich, die Quadratmeter-Angebote, wurden die Single Haushalte, die Jungen Familien und natürlich das Produkt „Die passende Wohnung mit der Wunschausstattung“ dem Markt angeboten.
Nun folgen die Vermarktungswege, sprich die Außendarstellung und das neue einheitliche Erscheinungsbild. Vorstand Holger Siebert sagt: „Neudeutsch sprechen wir vom CI & CD- Einheitliches Innenbild und einheitliche Außendarstellung egal, an welchem Ort und zu welchem Anlass. Der Wohnungsmarkt hat sich so verändert, dass wir uns differenzieren und damit ein stärkeres Eigenprofil zeigen müssen. Die Differenzierungsstrategie trägt Früchte. Wir sehen das an der Mieterzufriedenheit und an der Zunahme von Vertragsabschlüssen. Klingt nach neuen Besen, wir wollen, dass sich unsere Mitglieder in unseren Wohnungen wohl fühlen. Dazu gehören nun mal unkonventionelle Wege. Ein weiterer davon ist unser neues Logo.“
Die Genossenschaft ist moderner geworden. Nur ihr Gesicht nicht. Das wurde nun nachgeholt. Genauso modern wie das Ergebnis war der Weg, den Vorstand Holger Siebert gegangen ist. Er nutzte einfach die Webseite www.logo-design.de und schrieb einen Wettbewerb aus. Die angebotenen Entwürfe wurden vom GWG-Team einschließlich Aufsichtsrat sofort bewertet. Gezielte Änderungswünsche halfen den Designern, sich in die Gedanken der GWG zu versetzen. Der dazu nötige Einigungsprozess innerhalb der GWG war nicht immer leicht. Jennifer Schäning, die „Sieger-Designerin“ kommt aus Chemnitz und ist 22 Jahre alt. Statt des dunklen Grüns wird sich die GWG zukünftig im modernen Gelb-Grün präsentieren. Alle Medien werden nun schrittweise und möglichst kostengünstig umgestellt.
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